5 Wahrheiten über NEGATIVEN GEDANKENMÜLL

„Beautiful mind – oder wohin mit dem Müll im Kopf?“ – Ein Artikel von GreatL!feBooks Autor Bernd Hüfner

Was kannst Du tun, wie muss gedacht werden, wenn wieder einmal die dunklen Wolken über Deinem Geist, Deinem Gemüt, sich verdichten?

Wie wirst Du die lästigen negativen Gedanken über Dich und andere wieder los?

Was kannst Du tun, wenn Du an Deiner aktuellen Situation, glaubst nichts ändern zu können, eingeengt und verängstig, beginnst Du, Dich selbst und andere zu verurteilen!

1. Wenn wir von Negativität auf der Ebene unserer Gedanken sprechen, vom dem was wir in uns Menschen und der Welt ablehnen, sprechen wir von einem gedanklichen eigens erschaffenen Konstrukt, einem Speicher aus Erinnerungen, Eindrücken und Erfahrungen. Alles hier abgespeicherte, alle Eintragungen, Erlebnisse bilden Prägungen und wurden Teil unseres Selbstbildes. Ein Selbstbild das auch aus Tendenzen, Vorlieben, Bedürfnissen zusammengestellt ist. Dieses Selbstbild diktiert unser Dasein! Eine Situation oder ein innerer Zustand der unserer Vorstellung von Erfüllung widerspricht, kann uns traurig, ärgerlich, ängstlich oder wütend machen, oder lässt uns unterschwellig unwohl fühlen.

Natürlich wurden wir durch Programmierung des jeweilige Gesellschaftssystem, ebenfalls tief geprägt! Dennoch besteht der einzige Fehler darin, Dich selbst mit diesem Speicher, Deinem Selbstbild zu verwechseln. Genau hier liegt die Vergiftung des eigenen Geistes, durch Identifikation mit der eigenen Lebensgeschichte, dem eigenen Drama.

Buddha hat dies erkannt und benannt, und er legte es unumstößlich fest: Alles ist Leid, lautet der Grundstein, der erste Lehrsatz des Buddhismus.

Der Spielraum des menschlichen Geistes, der menschlichen Erfahrung, bildet eine Spannbreite aus erfahrbarem, die auf der einen Seite unvorstellbares Glück, sowie unvorstellbares Leid in sich trägt!

2. Wir dürfen uns hier auch völlig bewusst werden, dass wir sowohl durch ein leidvolles, sowie ein glückliches Leben die Chance haben, zu einer tiefen Inneren Erkenntnis zu gelangen. Die spirituellen Lehrer sprechen sogar von einer gewissen Notwendigkeit, der Erfahrung des Leidens, die oft Voraussetzung ist, sich einem inneren Wandel völlig hinzugeben, um die Erfahrung von Frieden zu machen. Ein Frieden den jeder in sich trägt, ein Frieden der in Wirklichkeit unserer wahren Natur ein völlig neues Gesicht verleiht und in dem die Erfahrung von Leid und Glück, negativ und positiv, verglühen.

3. Mir ist es wichtig, das Du beginnst zu erkennen, das Du selbst den inneren Richter spielst, der Dich selbst, Dein Leben und das der anderen verurteilt. Mir ist es wichtig, das Du beginnst wahrzunehmen, das Gedankenmüll, Situationen die nicht genau Deiner Vorstellung von einem perfekten, glücklichen Leben entsprechen, kein Hindernis darstellen. Mir kommt es einzig und allein darauf an, Dich von der Anhaftung und der Fixierung auf Erfüllung, Deines falschen Selbstbildes zu lösen. Das Leben selbst, stellt unsere Vorstellung von einem solchen sekündlich in den Schatten. Leben ist ein reines Wunder und Du bist life dabei! Denn Du und Leben sind Eins, genau hier liegt aber auch die Erfahrung des Getrenntseins verborgen. Denn Du und Leben stellen doch auch zwei verschiedene Dinge dar! Du auf der einen Seite, mit einer Vorstellung vom Leben in sich tragend und auf der anderen Seite das Leben selbst, mit seiner reinen Willkür, das Dir Oberflächlich betrachtet Hindernisse in den Weg stellt, Schwierigkeiten bereitet und manchmal, scheint die Situation schier aussichtslos.

Gerade weil Du eine Zweiheitserfahrung in der Einheit, die Du darstellst machst, gerade weil Du Dich oft gefangen in den Grenzen und Mauern eines Individuums erfährst, die Dich vom Rest abspalten und isolieren, machen wir die Erfahrung von Ablehnung, Unglück und Krieg.

4. Wenn Du nun beginnst Dich selbst sowohl als die Zweiheit, die Teil der Einheit, der absoluten Vielheit der Existenz wahrzunehmen, beginnst Du Deine Wahrnehmung zu verlagern. Im Besten Fall entsteht in Dir ein Staunen, vor einem Grossen Ganzen, das wirklich Alles in sich birgt, jede mögliche Erfahrung von Glück und Leid. Durch dieses wahrnehmen beginnst Du vielleicht zum ersten Mal die neutralen und allumfassenden Strahlen der inneren Sonne zu fühlen, die jede Vorstellung von Glück oder Unglück, durch ihr Licht und ihre Wärme schmelzen lassen.  Auch Dein Selbstbild kann sich hier nicht mehr halten. Diese tiefe Erkenntnis beruht auf der einfachen und wundervollen Tatsache, dass sich Bewusstsein, auf immer und ewig in nur einem erfahren will, der Wahrnehmung selbst.

In genau dieser Abspaltung die eine Erfahrung darstellt, die wir als Einheit, die sich in Zweiheit erfährt, dem einzelnen und dem Ganzen zugleich, Getrenntheit und Allheit, in der Kluft, die uns als Individuum, vom Rest der Menschheit und dem Leben selbst trennt, erleben wir das Leben und unsere Mitmenschen, als unseren Gegner. Das eigene Selbstbild wird zum inneren Herrscher und das Wunschbild von einer Welt, wie sie sein sollte, zum äußeren Herrscher, die beide den inneren Richter darstellen. Genau der Versuch, Dich selbst und Leben zu beherrschen birgt automatisch tiefes Leid in sich und hat unweigerlich Bestrafung und Zerstörung zur Folge. Unser Selbstbild das um die Macht ringt, sich immer wieder in totaler Getrenntheit erfährt, birgt die Erfahrung in sich, die wir ohne weiteres eine Illusion, wenn auch eine perfekte nennen können. Es ist die Vielfalt die Deine wahre Natur darstellt, die sich in Allem erfährt, in dieser Vielfalt ist jede Erfahrung eine absolute.

5. Die einzige Möglichkeit die Du nun hast, ist die Wahrnehmung dessen, Dich einer Bewusstwerdung wie die Dinge wirklich sind, zu öffnen. Es geht also nicht darum, sich selbst und die Welt, das eigene Selbstbild auf zu polieren, es sich durch mentale Techniken schön zu denken. Es geht einzig und allein um Bewusstwerdung, Demut vor der Schönheit des Lebens und des eigenen Daseins, das Dich ausmacht und erfüllt, unabtrennbar mit dem kosmischen Spiel vereint. Es geht darum zu erkennen, das diese Vereinigung zwischen Mensch und Kosmos, Dich zu reinem Bewusstsein werden lassen, eines Wahrnehmenden Bewusstseins, das sich durch alles erfahren will. Einfach so und aus reiner Lust am Sein!

Autor Bernd Hüfner

Aktuelles Buch „Die Schicksalslüge – Letzter Exit Selbsterkenntnis“

Timo Ameruoso bei Bärbel Schäfer im HR3 Sonntagstalk

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Schicksals-Luege-(TB)

Bernd Hüfner

Spiritueller Coach & Autor aus Mallorca