Sportlich unterwegs und trotzdem Problemzonen oder Haarausfall?

Ein Artikel über einen sportlich-basischen Lifestyle von Imke Kleinert, Expertin für basische Ernährung und Autorin

Viele sind der Meinung, dass sie nicht übersäuert sein können, weil sie sich gesund ernähren und viel Sport machen. Doch warum haben auch sportliche Frauen Problemzonen und warum haben Extremsportler häufig Haarausfall?  

Sehr viel Sport fördert zwar einerseits über das Schwitzen die Ausscheidung von Säuren, andererseits ist mit zu viel Sport aber auch immer ein Mineralverlust verbunden. Bei einem Übermaß an sportlicher Aktivität entsteht zusätzlich Harnsäure, die durch Mineralien neutralisiert werden muss. Zuviel Sport und einseitige Diäten, ob nun stark eiweißlastig oder fettarm können einen Mineralstoffmangel und damit vorzeitiger Alterung und Entstehung von Krankheiten fördern. Werden unserem Körper zu wenig Mineralien aus der Ernährung zugeführt, bedient dieser sich an unseren Mineralstoffdepots wie Haarboden oder auch Knochen. Haarausfall kann die Folge sein sowie eine Ablagerung der zu vielen Säuren im Bindegewebe. Bei viel Sport ist es also wichtig, auf zusätzliche Mineralien und Vitamine zu achten, die aus besonders reichhaltigen Lebensmitteln gewonnen werden können. Gleichzeitig können die Säuren nach dem Sport durch äußerliche  Entgiftungsmaßnahmen wie basische Vollbäder oder Fußbäder und innerlich durch die Einnahme von Zeolith aus dem Körper geleitet werden. 

Somit bieten sich für einen sportlichen Alltag folgende Maßnahmen an:

1. Säurebildende Nahrungsmittel wie tierisches Eiweiß, industrielle Produkte, Weißmehl, Softdrinks reduzieren (bestenfalls vermeiden) und den Frischkostanteil erhöhen um für eine ausreichende Mineralienzufuhr zu sorgen. Gemüse, Bitterstoffe, Kartoffeln, Bananen, Avocados, Nüsse und Hülsenfrüchte sind gesunde Alternativen für Sportler. Bei intensiven Sporteinheiten können extra Mineralien in Form von Pflanzengranulaten eingenommen werden, um die entstandenen Säuren abzupuffern und die körpereigenen Entgiftungssysteme zu unterstützen.

2. Mit Hilfe von Zeolith oder Algen ist es möglich, den Körper innerlich von zu vielen Säuren und Giften zu befreien. Besonders Zeolith soll durch die entlastende Reinigung zu einer gesunden Leistungsfähigkeit beitragen („Im Sport sorgt das Mineral neuesten Studien zufolge für fast unglaubliche Leistungssteigerungen von mehr als zehn Prozent – und das völlig ohne Doping.“/ Der Stein des Lebens; Ilse Triebnig, Ingomar Schwelz).

3. Zu viele Säuren können durch Osmosebäder (Voll- oder Fußbäder) über die Haut ausgeschieden werden und verbessern dadurch die Regeneration und Linderung von Muskelkater.

Sport sollte Freude bereiten und nicht als ein weiterer to-do Punkt auf einer unserer vielen Listen stehen um mühevoll abgearbeitet zu werden. Bewegung in Abstimmung auf unser Körpergefühl, welches mal nach leichten und mal nach etwas intensiveren Einheiten verlangt, baut Stress ab, strafft unseren Körper und bringt uns in unsere Mitte. Wie in allen Bereichen unseres Lebens gilt auch hier, in Maßen, angemessen und regelmäßig.

Durch eine basenreiche Ernährung und basische Anwendungen kannst du deine Sporteinheiten ergänzen und somit deine Regeneration verbessern und mit Hilfe der Vitalstoffe deine Figur unterstützen und für stabile Gelenke, starke Knochen und eine straffe Haut sorgen.

IMKE KLEINERT

Wenn du noch tiefer in das Thema einsteigen möchtest, dann empfiehlt sich natürlich auch die Lektüre von Imke’s Buch. Denn darin erhältst du das gesamte Know-How und viele Tipps für einen basischen Lifestyle.

Imke Kleinert

Expertin für basische Ernährung & Autorin aus Köln