Die sieben größten Fehler der Selbständigen

Ein Artikel von Sven Frank, CEO ICHP Deutschland, Vertriebspartner Moringa Life und Autor

Die sieben größten Fehler der Selbständigen

Möchten Sie sich selbständig machen oder haben Sie gerade eine neue Existenz gegründet?
Lesen Sie hier, welche Fehler Sie von Anfang an vermeiden müssen.

1.) Ich brauche keinen Chef mehr

Die meisten Menschen machen sich selbständig, weil sie ihr eigener Chef sein möchten. Wer bisher acht Stunden als Angestellter gearbeitet hat, arbeitet jetzt acht Stunden als Selbständiger. Nach Feierabend kommen dann noch die Reinigungsarbeiten, die Buchhaltung, die Werbung, die Website usw. dazu. Rechnen Sie also mit deutlich mehr Zeitaufwand als vorher, bei z.T. geringerem Einkommen. Ein guter Businessplan wird Ihnen helfen, die notwendigen Tätigkeiten von Anfang an sinnvoll zu planen.

2.) Ich mache alles alleine

Natürlich können Sie alles am besten. Dennoch sind Ihre Zeit und Ihre Leistungsfähigkeit begrenzt. Suchen Sie sich so bald wie möglich Hilfe für Tätigkeiten, die auch andere übernehmen können. Grundsätzlich gilt: Marketing ist Chefsache – fast alles andere kann delegiert werden.

3.) Buchhaltung ist unwichtig

Die meisten Selbständigen haben gerade genug buchhalterische Kenntnisse, um ihre eigene kleine Firma gegen die Wand zu fahren. Egal ob es Ihnen gefällt oder nicht: Besuchen Sie einen Buchhaltungskurs und sorgen Sie dafür, dass Sie stets Ihre Zahlen kennen. Es ist Ihr Geld. Managen Sie es selbst!

4.) Das habe ich mir jetzt aber verdient

Belohnen Sie sich erst wenn Sie ein definiertes Ziel erreicht haben. Belohnen Sie sich für eine Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vormonat, belohnen Sie sich für einen neuen Großkunden (nachdem er die Rechnung bezahlt hat). Wer sich mit einem schönen Urlaub, Auto oder anderem Luxus belohnt, bevor er es sich verdient hat, der wird schnell scheitern.

5.) Das soll jemand anderes machen

Delegation durch Abdanken. Bevor Sie eine Aufgabe an jemanden anderen abgeben, muss sie exakt in einem Arbeitshandbuch beschrieben werden. Sie entscheiden was in Ihrem Laden getan wird und wie. Definieren Sie Arbeitsabläufe, delegieren Sie dann und überprüfen Sie, ob es korrekt durchgeführt wird. Sonst entsteht unkontrollierbares Chaos.

6.) Schuld sind immer die Umstände

Wenn etwas in Ihrem Laden nicht so läuft wie Sie es wollen, dann sind Sie dafür verantwortlich und sonst niemand. Wer hat die faulen Mitarbeiter eingestellt? Wer hat zahlungsunwillige Kunden beliefert? Wer hat den unzuverlässigen Handwerker beauftragt? Sie führen die Firma – in den Erfolg oder in den Konkurs.

7.) Das muss jetzt sein, auch im Urlaub

Als Selbständiger mutiert man rasch zum Workaholiker, weil man Angst hat, dass die Firma nicht gut genug läuft. Man will immer erreichbar sein und merkt gar nicht, wie man langsam körperlich und seelisch zugrunde geht.  Der Körper steht unter Dauerstress. Das Geheimnis des Erfolges ist jedoch Entspannung. Ein gestresster Körper ist nicht kreativ und arbeitet nicht effektiv. Sie werfen nur mit dem Hintern um, was Sie mit den Händen aufbauen. Also gönnen Sie sich Auszeiten, um abzuschalten und zu entspannen.

Ein Artikel von Sven Frank

Timo Ameruoso bei Bärbel Schäfer im HR3 Sonntagstalk

Timo Ameruoso bei Bärbel Schäfer im HR3 Sonntagstalk

Mehr Infos dazu auch in Svens Buch „Moringa to Go – Mit dem Superfood Monika ein gesundes Business aufbauen.“

Sven Frank

Erfolgreicher Fachbuchautor, Therapeut und Gründungs-Coach